Städtereise Dresden, Sehenswürdigkeiten Dresden,

Dresden, Semperoper

Elbflorenz - den Namen prägte Johann Gottfried Herder, als er die Stadt am Fluß beschrieb und ihre Kunstschätze mit denen der Uffizien in Florenz verglich. Als Johann Joachim Winkelmann Dresden ein "Athen für Künstler" nannte, meinte er vor allem die Antikensammlung im Zwinger, damals die einzige dieser Art auf der Welt. August der Starke wollte seine Residenz zu einem "Elbvenedig" machen, die Stadt zum Wasser hin öffnen und den Fluß in die Gestaltung Dresdens enbeziehen.

All diese großartigen Attribute sind berechtigt. Wer am linken Elbufer steht und hinüber zur Altstadt blickt, wird von dem einzigartigen Panorama tief beeindruckt sein:  Da ist die das Stadtbild beherrschende Kuppel der Frauenkirche und die große Katholische Kathedrale, die Brühlsche Terrasse , die hohe Kuppel der Kunstakademie, die Türme der Kreuzkirche, der Rathausturm mit dem "Goldenen Mann".  Jedes dieser Bauwerke ist eine Perle der Architektur.

Und da haben wir noch nicht einmal den Zwinger genannt, dieses Spitzenwerk höfischen Barocks, die weltberühmte Semperoper, das Albertinum mit dem Grünen Gewölbe, den Fürstenzug im Langen Gang.  Ehe die Details zur Differenzierung zwingen, sei erst einmal festgestellt: Dresden ist schön - wunderschön!!!  Das erklärt auch, warum es so viele interessante Weltenbürger immer nach Dresden zog.  

Dresden - ein Eldorado für Weltenbürger

Heinrich von Kleist war vor allem von der "großen feierlichen Lage" Dresdens begeistert. Genauso Friedrich Schiller, der nennt aber nach zweijährigen Aufenthalt die Dresdner ein "seichtes" zusammengeschrumpftes, unleidliches Volk, bei dem einem nie wohl wird.  Er muss die falschen Dresdner kennen gelernt haben.  Die Dresdner sind weltoffen und kommunikativ!  Sie haben was was mediterranes.  Carl Maria von Weber dagegen schrieb: " ich komme aus diesem verflucht hübschen Nest nicht heraus".

Erich Kästner wurde in Dresden geboren

Der in der Elbstadt geborene Erich Kästner iseht seine Heimat so: "Dresden war eine wunderbare Stadt, voller Kunst und Geschichte und trotzdem kein von 650.000 Dresdnern zufällig bewohntes Museum".  Die Vergangenheit und die Gegenwart leben miteinander im Einklang.

Sehenswürdigkeiten in Dresden

Dresden hat soviel Sehenswürdigkeiten, dass man wirklich mehrere Tage investieren sollte und sich zeitlich so eintaktet, dass man wenigstens einen kleinen umfassenden Eindruck dieser einzigartigen Stadt mit nachhause nehmen kann.   Eine Städtereise kann natürlich beliebig wiederholt werden, aber wenn man denn schon einmal vor Ort ist, sollte man ggfs. lieber zwei oder drei Tage anhängen oder gleich im voraus diese Zeit einplanen.  In Dresden können Sie sehr viele Sehenswürdigkeiten während eines längeren oder auch kürzeren Spaziergangs entdecken und erkunden.  Bei all den vielen Sehenswürdigkeiten sollten Sie das leibliche Wohl nicht gänzlich aus den Augen verlieren. In Dresden kann man vorzüglich speisen.  Besuchen Sie die Altstadt oder die Neustadt. Sie werden überall, in allen Stadtteilen, hervorragende oder angesagte tolle Restaurants und Lokale finden.

Die Residenz in Dresden

Auf relativ engem Raum zwischen Zwinger und Schloßplatz befinden sich die schönsten und repräsentativsten Bauten aus Dresdens Glanzzeiten: das Schloß mit Georgentor, das Taschenbergpalais (heute ein 5 Sterne Hotel, früher das Palais der Gräfin Cosel) und der "Fürstenzug", die Hofkirche und die Semperoper.  Der Zwinger ist natürlich der Höhepunkt auf diesem Rundgang, ein Spitzenwerk Pöppelmanns, steingewordenes Märchen. Vom Schloßplatz führt die Augustusbrücke über die Elbe zum Goldenen Reiter, Denkmal für August den Starken, der diese Stadt so sehr prägte.

Canaletto-Blick - Dresden ist ein Traum !

Gründliche Besucher können vergleichen: das berühmte Bild im Albertintum un den Standort  des italienischen Künstlers Caneletto, als er das Bild malte. Er befand sich dort, wo heute das Hotel Maritim steht.  Aus dem Fenster des historischen Gebäudeteils hat man den gleichen Blick auf die Stadt wie Caneletto vor über 250 Jahren. Am schönsten ist er abends, wenn sich die Frauenkirche, Hofkirche und Semperoper, farbig angestrahlt , im Wasser wiederspiegeln. Ein Tipp: Buchen Sie doch einmal einen Kurzurlaub nach Dresden über Silvester!

Elbflorenz - Dresden ist eine der schönsten Städte Deutschlands

Die herrliche landschaftliche Lage der Stadt erfaßt man erst, wenn man an einem schönen Tag auf den Elbhängen spazieren geht. Vom Weißen Hirsch oder vom Luisenhof hat man einen zauberhaften Blick auf Dresden und seine Umgebung. Vom Körnerplatz fahren Standseil- und Schwebeseilbahn in die Höhe. Keinesfalls versäumen: eine Fahrt mit den Dampfern der Weißen Flotte. Sie starten am linken Elbufer, unterhalb der Brühlschen Terrasse, auch unter dem Namen "Balkon Europas" bekannt. 

Doch nicht nur die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Dresden lohnen einen Besuch, denn in der Altstadt kann man auch herrlich Shoppen, sowohl in einem großen Shopping Center, als auch in vielen kleinen Läden. Da ist es natürlich besonders praktisch wenn bei einem Wochenendtrip auch sonntags die Geschäfte geöffnet haben. Wann genau das der Fall ist erfahren sie auf www.verkaufsoffener-sonntag.com.de.

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