Städtereise St. Peteresburg, Sehenswürdigkeiten St. Petersburg

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Entdecken Sie St. Petersburg! Dem spröden Charme der einst glanzvollen Zarenresidenz an der Newa kann man verfallen.  Die nördlichste Millionenstadt, die Stadt mit dem romantischsten Duell, dem teuflichsten Heiligen und den meisten Revolutionen. Durch diese Superlativen hat St. Petersburg auf sich aufmerksam gemacht.  Aber St. Petersburg ist auch die "steinerne Stadt des Ruhms und des Unglückes", wie die große Dichterin Anna Achmatowa schrieb, oder eine "Granitwüste, die auf ihre leblose Schönheit stolz ist", als die sie der Historiker Chomjakow schon 1832 bezeichnete.  Glanz und Elend liegen nahe beieinander in der ehemaligen Hauptstadt des russischen Reiches.  

Die italienisch-barocken und klassizistischen Paläste von St. Petersburg

Zu beiden Seiten des granitenen Ufers der Newa reihen sich wie Perlen an einer Kette, die italienisch-barocken und klassizistischen Paläste. Sie glänzen pastellfarben in Pistaziengrün, Veilchenblau, Gelb und Weiß, manchmal Orange und Rot. Dazwischen ragen blitzend die goldenen Kuppeln und Turmspitzen der Peter-Paul-Festung, der Admiralität, der Isaaks-Kathedrale und der Christi-Auferstehungskirche empor.

Die Stadt breitet sich sternförmig unter ihnen aus mit großen Plätzen, die sich zum Wasser öffnen.  Kein Haus im Zentrum von St. Petersburg darf die Höhe des Winterpalais (23 Meter) überschreiten.  St. Petersburg ist frei  von Stalins Zuckerbäckerstil, der Moskau prägt, und den schrecklichen Bausünden der Nachkriegsära.

St. Petersburg ist ein einziges gigantisches Museum,

erbaut von den besten Baumeistern Europas im 18. und 19. Jahrhundert, ein inszeniertes Schauspiel , eine Stadt der Kunst und architektonischen Schwelgerei.  Erleben Sie einmal diese ganze Pracht in den "Weißen Nächten". Ein unvergessliches Erlebnis.  St. Petersburg ist die Stadt Puschkins, Gogols, Dostojewskijs, Tschaikowskijs, Schostakowitschs und Peters des Großen.

Peter der Große gründete die Stadt im Alter von 31 Jahren

Am 16. Mai 1703 wurde der Grundstein für die Peter-Paul-Festung gelegt.  Nur wenige Wochen später wurde die erste Werft angelegt.  Er eroberte mit dem so angelegten eisfreien Hafen an der Ostsee den Zugang zu den westlichen Meeren, den Handel mit dem Westen.  Die Russen waren an der Ostsee, als neuer Nachbar im Kreis der europäischen Großmächte. Von nun an nannte sich der Zar auch "Imperator".  Bei der Stadtgründung befahl der Zar 350 adligen Familien, sich in St. Petersburg niederzulassen. Holzhäuser waren verboten, es durfte nur in Stein gebaut werden.  Als Peter der Große 1725 starb, zählte die neue Hauptstadt bereits 70.000 Einwohner.

Spaziergänge durch St. Petersburg

Eine Städtereise nach St. Petersburg sollte auf jeden Fall zwischen 3 und 5 Tagen dauern, sonst haben Sie Probleme auch nur einen Bruchteil der Sehenswürdigkeiten anschauen zu können.   Eine Städtereise nach Petersburg sollte Ihnen auch ein wenig Freiraum lassen.  Spaziergänge bieten sich an. Hier ein paar Vorschläge:

Idyllisch: Lustwandeln Sie wie Puschkin zwischen den weißen Statuen und Büstgen im Sommergarten.  Der Sommergarten ist reizvoll, doch nur im Sommer. Dann können Sie unter den schattenspendenden Bäumen der geometrisch angeordneten Alleen spazierengehen und die wunderbaren Statuen betrachten. Im Winter sind die Statuen zum Schutz vor Frost unter Holzkästen versteckt.

Ländlich: Fahren Sie mit dem Zugvom Finnischen Bahnhof nach Repino. Von der Stationgehen Sie etwa eine halbe Stunde auf einem Waldweg zum Haus des Malers Ilja Repin. Besichtigen Sie das Museum und den wunderschön angelegten Park und gehen Sie über die Straße ans Meer.

Malerisch: Verlassen Sie den Schlossplatz, an der Kleinen und Neuen Eremitage vorbei, dann sind Sie in der ehemaligen Prachtstraße Chalturina Ul. Auf der Winterbrücke, die über den kleinen Winterkanal führt, solten Sie verweilen, denn Sie haben von hier einen phantastischen Blick auf die Newa.

Historisch: Gehen Sie über die Johannisbrücke auf die Haseninsel mit der Peter-Paul-Festung. Bummeln Sie quer durch diesen historischen Teil der Stadt und verlassen Sie die Insel auf der anderen Seite, nachdem Sie das Wassilij-Tor durchquert haben. Nun genießen Sie , während Sie auf der Petrograder Seite am Ufer der Newa entlang gehen, den unvergleichlichen Blick auf das Winterplais über die Breite der Newa hinweg.

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